Mitwirkende


MITWIRKENDE

Gunta Abele
*1986 in Riga, Lettland

In eine Musikerfamilie geboren, begann die fünfjährige Gunta Abele mit dem Cellounterricht an der Musikschule in Riga. 2005 trat sie ins Hochschulstudium bei Ivan Monighetti und Sol Gabetta in Basel ein, das sie mit einem Master in Musikalischer Performance abschloss. Bereits mit zehn hatte sie ihren ersten Wettbewerb gewonnen; 2007 erhielt sie den ersten Preis beim «Concours National du Jura» und 2010 beim «Concours Luxembourgeois pour Jeunes Solistes».


Nicolas Altstaedt
   Nicolas Altstaedt
Nicolas Altstaedt
*1982 in Heidelberg, Deutschland

Sohn deutsch-französischer Eltern, gehört Nicolas Altstaedt zu den letzten Schülern Boris Pergamenschikows in Berlin, wo er zurzeit bei Eberhard Feltz weiterstudiert. 2005 gewann Altstaedt den Deutschen Musikwettbewerb, 2006 die «Adam International Cello Competition» in Neuseeland. Ebenfalls 2006 spielte er die Schweizer Erstaufführung des Cellokonzertes von Georg Friedrich Haas mit dem Basler Sinfonieorchester. Bei den «Sommets Musicaux» in Gstaad wurde ihm 2008 der «Marguerite Duetschler Preis» verliehen, 2009 erhielt er ein Fellowship des Borletti Buitoni Trust und für das Jahr 2010 den «Credit Suisse Young Artist Award», der auch einen gemeinsamen Auftritt mit den Wiener Philharmonikern beim Lucerne Festival einschliesst. Er gehört zudem zu den wenigen europäischen Künstlern, die in die Lincoln Center Chamber Music Society New York aufgenommen wurden.
   Nicolas Altstaedt musiziert auf einem Cello von Nicolas Lupot (Paris 1821), das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wurde.




basel sinfonietta

Das Orchester wurde 1980 von jungen Musikerinnen und Musikern ins Leben gerufen mit dem Ziel, zeitgenössische Musik, Unbekanntes sowie bekannte Werke in neuen Zusammenhängen einem Publikum zu vermitteln, das sich offen zeigt für ungewöhnliche und experimentelle Klänge.
Mit diesem Blick auf das Unkonventionelle und Provokative hat sich die basel sinfonietta als grosses Sinfonieorchester international einen Namen geschaffen und ist als einziges Schweizer Orchester vier Mal an die Salzburger Festspiele eingeladen worden. Das Orchester verwirklichte in seiner Geschichte neben traditionellen Sinfoniekonzerten zahlreiche grenzüberschreitende Produktionen im Bereich Jazz, Tanz, Performance sowie diverse Stummfilm- und Multimediaprojekte. Zudem erteilt es regelmässig Kompositionsaufträge.
   Die Mitglieder der basel sinfonietta sind Berufsmusikerinnen und -musiker. Neben der Orchesterarbeit – etwa einhundert Arbeitstage pro Saison – sind sie als freie Musikerinnen und Musiker in zahlreichen Ensembles und Kammermusikformationen tätig. Die einzigartige musikalische Motivation wurzelt in der Mitbestimmung der Orchestermitglieder in wesentlichen Belangen – künstlerisch wie organisatorisch.
Für ihre Projekte verpflichtet die basel sinfonietta jeweils Gastdirigentinnen und -dirigenten. Das Orchester spielt in grösster Besetzung – je nach Projekt mit mehr als hundert Musikerinnen und Musikern – und kann dank seiner organisatorischen Flexibilität auch aussergewöhnliche Werke realisieren. Aufgrund dieser Beweglichkeit, der Lust am Musizieren und der hohen Einsatzbereitschaft des Ensembles arbeiten namhafte Komponist/innen, Dirigent/innen wie auch Solist/innen gerne und erfolgreich mit der basel sinfonietta zusammen.
   Das Orchester erarbeitet jährlich fünf bis sechs Eigenproduktionen, die es in eigener Regie und Zusammenarbeit mit lokalen Veranstaltern in der ganzen Schweiz wie auch im benachbarten Ausland aufführt. Einladungen an zahlreiche Festivals im In- und Ausland belegen, dass die basel sinfonietta ein innovatives Element der schweizerischen Kulturlandschaft darstellt.




Basilea Guitar Ensemble
   Basilea Guitar Ensemble
Basilea Guitar Ensemble

Das Basilea Guitar Ensemble unter der Leitung von Stephan Schmidt setzt sich aus Dozierenden und Studierenden der Gitarrenklassen der Hochschule für Musik Basel zusammen.
Es wurde 2007 anlässlich der schweizerischen Erstaufführung von Ravvedimento der Komponistin Sofia Gubaidulina gegründet. Das Ensemble hat zum Ziel, Werke der Neuen Musik mit dem reichhaltigen Instrumentarium der Zupfinstrumente und in unterschiedlichsten Besetzungen zur Aufführung zu bringen. Die Mitwirkenden sind 2011: Stephan Schmidt, Giuseppe Feola, Gil Fesch und Flavio Virzí (im Bild von l. nach r.).





Riccardo Bovino, Klavier
*1975 in Turin, Italien

Nachdem Riccardo Bovino in seiner Heimatstadt ein erstes Klavierdiplom mit Höchstnoten erlangt hatte, ging er mit achtzehn Jahren nach Basel, um sein Studium bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fortzusetzen. Bereits drei Jahre später wurde er an der Hochschule für Musik Basel als Lehrkraft angestellt. 2008 erfolgte seine Berufung als Dozent an die Hochschule der Künste Bern. Zudem ermöglichten ihm zahlreiche Preise im solistischen und kammermusikalischen Bereich eine internationale Karriere.
   Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führte ihn – parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit – bei Konzerten, Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen wie Ivan Monighetti, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona, Ransom Wilson, Raphäel Oleg, Claudia Barainsky, Jennifer Larmore oder Hans Peter Blochwitz.
   2004–2007 studierte Riccardo Bovino Dirigieren bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg, denn sein Interesse gilt auch der Leitung verschiedener Ensembles und Orchester und der Verbreitung zeitgenössischer Musik.




Riccardo Bovino
   Riccardo Bovino
Riccardo Bovino, Klavier
*1975 in Turin, Italien

Nachdem Riccardo Bovino in seiner Heimatstadt ein erstes Klavierdiplom mit Höchstnoten erlangt hatte, ging er mit achtzehn Jahren nach Basel, um sein Studium bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fortzusetzen. Bereits drei Jahre später wurde er an der Hochschule für Musik Basel als Lehrkraft angestellt. 2008 erfolgte seine Berufung als Dozent an die Hochschule der Künste Bern. Zudem ermöglichten ihm zahlreiche Preise im solistischen und kammermusikalischen Bereich eine internationale Karriere.
   Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führte ihn – parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit – bei Konzerten, Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen wie Ivan Monighetti, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona, Ransom Wilson, Raphäel Oleg, Claudia Barainsky, Jennifer Larmore oder Hans Peter Blochwitz.
   2004–2007 studierte Riccardo Bovino Dirigieren bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg, denn sein Interesse gilt auch der Leitung verschiedener Ensembles und Orchester und der Verbreitung zeitgenössischer Musik.




Mikhail (Mischa) Degtjareff
*1978 in St-Petersburg

Mischa Degtjareff, erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Elena Dernova an der Spezialmusikschule seiner Heimatsstadt. Anschliessend studierte er von 1996 bis 2001 bei Anatoli Nikitin und seinem Assistenten Kira Kraftzoff. Während seines Studiums war er Mitglied des Cello Ensembles Sankt-Petersburg und trat in verschiedenen Konzertsälen auf. 1996 wurde er Preisträger des Festivals «Junge Talente Russlands», 1998 des Wettbewerbs der Gartow Stiftung «Freunde der Musik St. Petersburg». 2005 schloss er sein Studium bei Peter Buck an der Musikhochschule Stuttgart ab. Er komponiert sowohl klassische Musik, als auch Popmusik, u.a. für das Rastrelli Cello Quartett.




Thomas Demenga
   Thomas Demenga
Thomas Demenga
*1954 in Bern, Schweiz

Der international renommierte Solist, Komponist und Pädagoge Thomas Demenga gehört zu den herausragenden Cellisten und Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Er konzertiert als Kammermusiker und Solist an vielen wichtigen Festivals und Musikzentren der Welt und tritt in zahlreichen Konzerten mit Musikerkolleginnen und  -kollegen wie Heinz Holliger, Gidon Kremer, Thomas Larcher, Hansheinz Schneeberger oder Tabea Zimmermann auf. Zudem wird er von namhaften Orchestern wie Berliner Sinfonieorchester, Boston Symphony Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, ORF-Symphonieorchester Wien oder Tonhalle-Orchester Zürich als Solist engagiert.
Die künstlerische Arbeit Thomas Demengas ist geprägt von der intensiven Auseinandersetzung und dem Austausch von Interpretationen und Kreationen in den verschiedenen Stilepochen. Besonders ausgeprägt widmet er sich der Neuen Musik und setzt sich auch mit Improvisation auseinander. So bildet seine eigene musikalische Sprache als Komponist und Interpret von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter namhafte Uraufführungen, eine neue und ergänzende Dimension zu der historischen Aufführungspraxis der Barockmusik und den virtuosen Interpretationen des klassischen und romantischen Repertoires.
   Der Dozent an der Hochschule für Musik Basel war «artiste étoile» am Lucerne Festival 2003, von 2001 bis 2006 Intendant des Davos Festivals «young artists in concert» sowie 2007/08 Composer in Residence beim Orchestre de Chambre de Lausanne.
   Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter der Camerata Zürich. Eine CD-Reihe, erschienen bei ECM New Series, dokumentiert seine künstlerische Arbeit auf eindrucksvolle Weise.




Sergio Drabkin
*1953 in Polozk, Weissrussland

Der Mitspieler und hauptsächliche Bearbeiter des Rastrelli Quartetts studierte bis 1977 an der Musikfachschule Polozk und der Staatlichen Musikhochschule Minsk. Auf das Studium folgte eine siebzehnjährige erfolgreiche musikalische Karriere in Weissrussland, u. a. als Stimmführer der Staatlichen Philharmonie Weissrussland, als Solocellist des dortigen Barockensembles und Mitglied des Streichquartetts, mit dem Drabkin einige CD-Produktionen realisierte. Nachdem seine Familie 1995 nach Deutschland übersiedelt war, spielte Sergio Drabkin im Rahmen befristeter Engagements bei einer Reihe von Orchestern. Seit 2003 ist er festes Mitglied des Württembergischen Kammerorchesters.




Sol Gabetta
   Sol Gabetta
Sol Gabetta
*1981 in Córdoba, Argentinien

Wo die argentinisch-französische Cellistin russischer Abstammung auftritt, hinterlässt sie den Eindruck von fesselnden Interpretationen, passioniertem, körperlichem und beseeltem Spiel und einer charismatischen vereinnahmenden Persönlichkeit. Ihre grosse Stil- und Repertoireflexibilität zeichnet ihr künstlerisches Profil aus.
   Mit Schostakowitschs herausforderndem 2. Cellokonzert aus dem Jahre 1969 kann sie ebenso ihre musikalische Sprache packend vermitteln wie mit Vivaldi-Cellokonzerten aus dem frühen 18. Jahrhundert, gespielt auf dem Barockcello. Sie ist sowohl in Konzerten mit grossen Sinfonieorchestern, Kammerorchestern oder Barockensembles zu erleben, wie auch als Gestalterin spannender Rezitalabende mit hochkarätigen Pianisten-Partnern und Kammermusikern.
   Ihre internationale Karriere wurde im Jahre 2004 lanciert, als sie den renommierten «Crédit Suisse Young Artist Award» gewann, eine der höchst dotierten Auszeichnungen für junge Musikerinnen und Musiker. Die Preisträgerkonzerte im Herbst 2004 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev öffneten Sol Gabetta verschiedene grosse Türen in die Musikwelt.
   Im Februar 2006 beendete sie ihr Solistenstudium bei Professor David Geringas an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin, nachdem sie zuvor während zehn Jahren beim Cellisten Ivan Monighetti in Madrid und Basel studiert hatte. Seit Herbst 2005 hat Sol Gabetta eine Assistenzprofessur an der Hochschule für Musik Basel inne.Eine grosse Leidenschaft stellen Projekte dar, welche sie aus ihrer eigenen Initiative heraus angestossen hat: Seit 2006 veranstaltet sie das Solsberg-Festival in ihrer Schweizer Wahlheimat, zu dem sie ihr nahe stehende Musikerinnen und Musiker einlädt und in acht bis zehn Konzerten die Kammermusik in allen Farben zelebriert. Ein weiteres Eigenprojekt ist die Cappella Gabetta. Dieses Barockorchester ging mit der Cellistin im Dezember 2010 das erste Mal auf eine Tournee mit Musik von Vivaldi und Zeitgenossen und wird von Sol Gabettas Bruder, dem Violinisten Andrés Gabetta vom Konzertmeisterpult angeführt.
   Dank eines grosszügigen privaten Stipendiums des Rahn-Kulturfonds spielt die Künstlerin eines der seltenen und kostbaren Violoncellos von G.B. Guadagnini von 1759.




Pavel Gililov
   Pavel Gililov
Pavel Gililov, Klavier
*1950 in Donezk, Russland

Pavel Gililov trat bereits mit acht Jahren erstmals mit Orchester auf. Seine ausserordentliche musikalische Begabung wurde von Dmitri Kabalewsky entdeckt, auf dessen Empfehlung hin er sein Studium in St. Petersburg begann. Dort schloss er mit Auszeichnung ab.
   Bereits als Student gewann Pavel Gililov im Jahre 1972 den Nationalen Klavierwettbewerb in Moskau und begann daraufhin seine solistische Laufbahn. Er ist Preisträger des internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau 1975 und des internationalen Viotti- Klavierwettbewerbs in Vercelli 1978. Im selben Jahr emigrierte Gililov in den Westen und führt seitdem seine Konzerttätigkeit mit renommierten Orchestern in den wichtigsten Kulturmetropolen der Welt fort; er ist zudem gern gesehener Gast an mehreren internationalen Festivals.
   Seit 1997 ist Pavel Gililov künstlerischer Leiter der «Sommerclassics», einem Musikfestival in Rheinland-Pfalz. An der Musikhochschule Köln leitet er eine Meisterklasse für Klavier, ebenso wie an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er veranstaltet zahlreiche Meisterkurse in Japan, Deutschland, Österreich und der Schweiz; darunter befand sich auch während einigen Jahren die «Académie de Musique Lausanne».




Benjamin Gregor-Smith
*1987 in Sheffield, England

Benjamin Gregor-Smith begann das Cellospiel mit sieben. Vielmal gewann er in seiner Jugend mit seinem Quartett einen Preis am Nationalen Jugendmusikfestival. Er studierte am Royal Northern College of Music, unter anderem bei Ralph Kirshbaum. Während diesen Jahren gewann er Preise an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben und trat in England, Frankreich, Spanien und Deutschland auf. Zur Zeit studiert Benjamin Gregor- Smith bei Thomas Demenga an der Musikhochschule Basel.




Iskandeor Khannanov
   Iskandeor Khannanov
Iskandeor Khannanov
*1996 in Ufa, Russland

Iskandeor Khannanov wurde mit vierzehn an das Tschaikowski-Konservatorium in Moskau aufgenommen und studiert jetzt bei Ivan Monighetti an der Musikhochschule Basel.
Er gewann mehrere erste Preise, etwa im «Schaliapin»- und dem «Young Musician 2009 of TV State Channel Culture»-Wettbewerb. Zudem hat er bereits viele Konzerte in Russland und im Ausland gespielt.






Michal Klauza
   Michał Klauza
Michał Klauza, Dirigent
*1973 in Pulawy, Polen

Michał Klauza begann sein Studium an der Chopin-Musikakademie in Warschau. Danach ging er an das renommierte Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg, um bei Ilya Musin weiter zu studieren. 1998 kam er zur Polnischen Nationaloper und dirigierte sowohl Opern wie Ballette. 1999 und 2000 nahm er am Festival junger Künstler in Bayreuth teil, wo er beide Male das dortige international besetzte Streichorchester leitete. Michał Klauza hat die meisten grösseren polnischen Orchester dirigiert, in Russland gearbeitet und tritt regelmassig mit dem Orchestre Nationale du Capitole de Toulouse auf.
   Oft ist er an Radio und Fernsehen zu sehen und zu hören; Karol Szymanowskis König Roger und die polnische Uraufführung von Henryk Hellstenius' Sera wurde über alle wichtigen europaischen Sender ausgestrahlt. Nach drei Jahren Kapellmeister an der Welsh National Opera in Cardiff nimmt er seit 2009 die selbe Position beim Polnischen Radiosinfonieorchester Katowice ein.




Kirill (Kira) Kraftzoff
*1971 in St. Petersburg, Russland

Der Gründer und Leiter des Rastrelli Cello Quartetts studierte bereits im Alter von sechs Jahren an der Spezialmusikschule und debütierte mit vierzehn in der Philharmonie St.Petersburg mit dem Konzert von Aram Katschaturian. Weitere Lehrer waren Anatoli Nikitin am St. Petersburger Konservatorium, Peter Buck an der Musikhochschule Stuttgart, sowie Mstislav Rostropovitch, dessen Schüler er als Repräsentant seines Konservatoriums anlässlich eines Meisterkurses in Russland sein durfte. Er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, unter anderem am Internationalen Cellowettbewerb der Sowjetunion 1988, mit dem 1. Preis in Murcia 1990 und dem 1. Preis beim Wiener Internationalen Wettbewerb 1997.
   Als Solist führte ihn seine Karriere durch eine Vielzahl berühmter Konzertsäle in Europa, Amerika und Asien, auf zahlreiche Festivals sowie zu Rundfunk- und Fernsehstationen in Deutschland, Russland und Südkorea. 1991 bis 1994 spielte er als Solocellist bei den St. Petersburger Solisten, 1998 bis 2005 im Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Dazu kommen kammermusikalische Auftritte an der Seite weltbekannter Musiker wie Gidon Kremer, Giora Feidman, Krzysztof Penderecki und anderen.




Marcis Kuplais
   Marcis Kuplais
Marcis Kuplais
*1983 in Riga, Lettland

Mit sechs Jahren begann Marcis Kuplais Cello zu spielen, mit sieben trat er bereits in verschiedensten Konzerten, an Festivals und Wettbewerben auf. Er ist Preisträger von zweiundzwanzig Solo- und Kammermusik-Wettbewerben, davon gewann er sieben Mal den ersten Preis. Auf Grund seines internationalen Erfolgs, wurde er 1997 und 1998 ins Schloss von Riga zum lettischen Präsidenten Guntis Ulmanis eingeladen.
   Ab Oktober 2002 studierte Marcis Kuplais an der Hochschule für Musik Basel bei Ivan Monighetti. Auf das Lehrdiplom (2006) folgten 2008 das Konzertdiplom mit Auszeichnung und 2010 der Master Spezialisierte Performance als Solist, ebenfalls mit Auszeichnung. Seit 2006 tritt er regelmässig zusammen mit der Pianistin Akane Matsumura auf. Er spielt ein französisches Cello, Baujahr ca.1870, das ihm Herr Dolf Teuscher von der Confiserie Teuscher gesponsert hat.




Mischa Maisky
   Mischa Maisky
Mischa Maisky
*1948 in Riga, Lettland

«Ich hätte eigentlich gar nicht Musiker werden sollen. Meine Mutter hatte bereits zwei Sprösslinge, welche Musik studierten, und wollte, dass ich ‹normal› bleibe.»
Seinen ersten Musikunterricht erhält Mischa Maisky in der Musikschule und dann am Konservatorium in Riga. Mit vierzehn kommt er ans Konservatorium von Leningrad, und sein Debüt mit der Leningrader Philharmonie 1965 bringt ihm den Spitznamen «Rostropovitch der Zukunft» ein. Ein Jahr darauf gewinnt er den berühmten Tschaikowski-Wettbewerb und nimmt sein Studium mit Mstislav Rostropovitch auf: «Nachdem mein Vater früh gestorben war, war Rostropovitch für mich nicht nur ein wunderbarer Lehrer sondern ein zweiter Vater.»
   1970 wird er achtzehn Monate in ein Arbeitslager und zwei Monate in eine psychiatrische Klinik gesperrt: «Während zwei Jahren sah ich mein Cello kaum, von Üben konnte nicht die Rede sein. Doch obschon ich deswegen mein Diplom nicht machen konnte, stellt diese schwierige Zeit einen wichtigen Teil meiner Persönlichkeitsbildung als Musiker dar.»
   1973 emigriert Mischa Maisky und lässt sich für kurze Zeit in Israel nieder. Im selben Jahr hat er den Cassadó-Cellowettbewerb in Florenz gewonnen und sein Debüt in der Carnegie Hall gegeben. Bei diesem Anlass überreicht ihm ein anonymer Bewunderer ein Montagnana-Cello aus dem 18. Jahrhundert, das er noch heute spielt. Mischa Maiski studiert 1974 beim legendären Gregor Piatigorsky (1903 - 1976) und ist somit der einzige Cellist der sowohl mit Piatigorsky wie mit Rostropovitch arbeitete.
1975 beginnt seine grosse internationale Karriere. Er musiziert unter anderem mit Leonhard Bernstein, Gidon Kremer, Martha Argerich und Radu Lupu. Zum ersten Mal nach dreiundzwanzig Jahren kehrt er 1995 nach Moskau zurück. 2000 ist das Jahr seines Bach- Marathons: In Zürich spielt er an einem Tag in drei Konzerten sämtliche Werke, die Johann Sebastian Bach für Violoncello geschrieben hat. Seine Zusammenarbeit mit Pavel Gililov beginnt.
Viele seiner CD-Aufnahmen werden von Preisen gekrönt. Ins Jahr 2007 fällt seine Einspielung von Bachs Goldbergvariationen in einer Bearbeitung für Streichtrio zusammen mit Julian Rachlin und Nobuko Imai. Auf seinen sechzigsten Geburtstag werden die Aufnahmen mit Bernstein und den Wiener Philharmonikern neu aufgelegt.
   Mischa Maisky lebt heute in Belgien mit seiner Frau und zwei Kindern. Zwei weitere Kinder aus einer früheren Ehe sind ebenfalls Musiker.




Konstantin Manaev
*1983 in Jekaterinburg, Russland

Konstantin Manaev wuchs in einer Musikerfamilie auf. Bereits mit zehn Jahren gab er sein erstes Konzert mit Orchester und mit elf begeisterte er das japanische Publikum mit der ersten Suite für Violoncello solo von J.S.Bach. Es folgten Konzertreisen durch ganz Europa, Russland, Asien und die USA. Zur Zeit bereitet er bei Ivan Monighetti in Basel sein Solistendiplom vor.
Der junge Künstler gewann zahlreiche Wettbewerbe und spielte auf Einladung des Theaters Basel im Herbst 2010 das Ballettstück One of a Kind für Violoncello solo, Elektronik und Tänzer von Jiří Kylián.




Ekachai Maskulrat
*1986 in Bangkok, Thailand

Erst mit vierzehn begann Echakai Maskulrat mit dem Cellospiel, zuerst an der Musikschule, dann an der Musik-Akademie und schliesslich an der Mahidol Hochschule in Bangkok. Von 2005–2010 hatte er ein Stipendium an der Musikhochschule Singapur und an der John Hopkins University in Baltimore. Zur Zeit studiert er als Solist bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik Basel im Masterstudiengang Spezialisierte Musikalische Performance. Er hat bereits mehrere Wettbewerbe gewonnen.




Louise McMonagle
   Louise McMonagle
Louise McMonagle
*1983 in Glasgow, Schottland

Louise McMonagle verliess ihre schottische Heimat, um an der Royal Academy of Music in London zu studieren. Hier war sie bald gefragt als Kammermusikerin, später wurde sie erste Cellistin im European Union Youth Orchestra. Dessen Dirigent Vladimir Ashkenazy nannte ihr Solo in Strauss‘ Le Bourgeois Gentilhomme Suite «das beste, das er je gehört hatte». Neben ihrer Mitwirkung im Ensemble Amorpha, das sich zeitgenössischer Musik widmet, ist sie auch auf einer Jazz/Fusion-CD zu hören und bei den Ittinger Pfingstkonzerten 2011 dabei.
   Louise McMonagle hat mehrere Auszeichnungen und Stipendien gewonnen und studiert zur Zeit bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik Basel..




Ivan Monighetti
   Ivan Monighetti
Ivan Monighetti
*1948 in Riga, Lettland

Ivan Monighetti, nach Krzysztof Pendereckis Worten «ein phänomenaler Cellist», war der letzte Meisterschüler von Mstislav Rostropovitch am Moskauer Konservatorium. Der Gewinn des renommierten Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau bedeutete für Ivan Monighetti den Beginn einer internationalen Karriere und den kontinuierlichen Aufstieg zur musikalischen Weltelite. Monighetti, der in seiner Persönlichkeit auf ganz seltene Weise den Instrumentalvirtuosen und den spirituellen Musiker vereinigt, verfolgt heute eine doppelte Karriere als Solist und als Dirigent mit internationalem Ruf.
   Er konzertiert mit so bedeutenden Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhaus Orchester Leipzig sowie dem Mariinsky Orchester und den Moskauer Philharmonikern. Neben seinen Solo-Engagements ist Ivan Monighetti regelmässig in den Kammermusikkonzerten auf den grossen Podien der Welt zu hören. Er musiziert zusammen mit Martha Argerich, Sabine Meyer, Liana Issakadze, Michail Pletnev, Arto Noras oder Pavel Gililov.
   Seine sensationellen Auftritte an zahlreichen Festivals zeitgenössischer Musik machten den Musiker zu einer führenden Figur im Bereich Neue Musik. Aufgrund der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten wie Krzysztof Pendereckis, Yannis Xenakis, Henri Dutilleux, Alexander Knaifel, Alfred Schnittke, Tan Dun, Sofia Gubaidulina, Valentin Silvestrov oder Frangiz Ali-Zadeh erweitert sich sein musikalisches Spektrum ständig. Viele der für ihn entstandenen Kompositionen gehören inzwischen zum festen Repertoire eines Cellisten.
   Ivan Monighetti ist ebenso ein anerkannter Fachmann in dem Gebiet der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Moscow Early Music Festivals. Seine Zusammenarbeit in diesem Bereich umfasst Künstler wie Anner Bylsma, Simon Standage oder Wieland Kuijken.
   Seine zahlreichen CD-Einspielungen bei verschiedenen Labels (ECM, Harmonia mundi, Berlin classics, Dux) wurden weltweit mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Das Schweizer Fernsehen RTSI produzierte 1999 zwei TV-Dokumentationen: Ritratto a Monighetti und Monighetti: storie di famiglia.
   Ivan Monighetti lebt in Bottmingen/BL und hat eine Professur für Cello an der Hochschule für Musik Basel inne, und gibt Meisterkurse in der ganzen Welt. Als Pädagoge setzt er die Tradition seines Lehrers Rostropovitch fort. Viele seiner Studenten und Studentinnen, so etwa Sol Gabetta, Emil Rovner, Nicolas Altstaedt oder Asier Polo, geniessen internationale Anerkennung.
Zudem wirkt Monighetti als Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben mit wie etwa dem Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau oder Johann Sebastian Bach-Wettbewerb in Leipzig.

Die Presse ist begeistert von Ivan Monighetti:

«Voilà ein Cellist! Ein Ausdrucksmusiker, kein distanzierter Techniker, ein Beethovenspieler – im 19. Jahrhundert Robert Schumanns hätte man gesagt ‚Beethovener' – von identifikatorischer Haltung.»

(Siegfried Schibli in der Basler Zeitung)


«No performances of Haydn Cello Concertos that I have heard, have matched these for their sheer inventiveness and understanding of the fertility of Haydn’s genius.»
(The Strad)


«Der Zauberer auf dem Cello.»
(gramophone)



Vito Alessio Pianelli
*1989 in Erice, Italien

Der in eine Musikerfamilie geborene Alessio Pianelli begann mit zehn das Violoncellospiel und schloss seine Studien acht Jahre darauf am Conservatorio di Musica Vincenzo Bellini in Palermo bei Giovanni Sollima mit Auszeichnung ab. Er gewann Preise an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben, und seit 2010, nach zwei Jahren als erster Cellist im Orchestra 1813 in Como, studiert er bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik Basel.




Jean-Guihen Queyras
   Jean-Guihen Queyras
Jean-Guihen Queyras
*1967 in Montreal, Kanada

2008 von den Lesern der Zeitschrift Diapason zum «Künstler des Jahres» erkoren und von Victoires de la Musique zum «besten Instrumentalsolisten», sticht Jean-Guihen Queyras durch seinen musikalischen Eklektizismus heraus, der ihm am Herzen liegt. Während langer Zeit Solist beim Ensemble Intercontemporain, wo seine Arbeit mit Pierre Boulez ihn stark prägt, hat der Cellist ein Repertoire aufgebaut, dessen Vielfalt und hohen Anspruch durch seine CDs dokumentiert ist. Seine Gesamtaufnahme der Suiten für Cello Solo von Johann Sebastian Bach krönt eine ganze Reihe magistraler und mit Preisen ausgezeichneten Einspielungen.
Die von Jean-Guihen Queyras gespielten Werke entsprechen seinen musikalischen Interessen: Er hat die Konzerte von Ivan Fedele, Gilbert Amy, Bruno Mantovani und Philippe Schoeller uraufgeführt, und seine Rezitals in Paris und Tokio verbinden ein älteres Repertoire mit zeitgenössischen Echos. Er hat zu den sechs Bachsuiten sechs Echos in Auftrag gegeben, und zwar an György Kurtág und fünf weitere Komponisten; ein Programm, das bei seiner Aufführung in Berlin, Hamburg und Paris grossen Anklang fand.
   Neben seiner ausgedehnten Tätigkeit als Solist mit Orchestern ist er ein passionierter Kammermusiker und hat unter anderem zusammen mit Tabea Zimmermann, Antje Weithaas und Daniel Sepec das Streichquartett Arcanto gegründet. In den Saisons 2010 bis 2012 ist er Artist in Residence beim Ensemble Resonanz in Hamburg, mit dem er sechs Programme auch in Köln, Wien, Paris und Amsterdam spielt. Jean-Guihen Queyras ist Dozent an der Musikhochschule Stuttgart und künstlerischer Co-Leiter der jährlich stattfindenden Rencontres Musicales de Haute-Provence. Seit November 2005 spielt er ein Violoncello von Gioffredo Cappa (1696), das ihm vom Mécénat Musical Société Générale zur Verfügung gestellt wird.




Rastrelli Cello Quartett
   Rastrelli Cello Quartett
Rastrelli Cello Quartett

Das Rastrelli Cello Quartett vereint den klassischen russischen Streicherklang mit der ungewöhnlichen Klangwelt neuer Arrangements für Celloquartett. In seinem Repertoire existiert kein einziges Musikstück, das ursprünglich für vier Celli geschrieben wurde. Die grosse Ausdruckskraft und Wandlungsfähigkeit von Kira Kraftzoff und seinen ehemaligen Schülern Mischa Degtjareff und Kirill Timofeev erlauben es dem Ensemble, eine grosse Bandbreite musikalischen Erlebens zu präsentieren. Den hervorragenden und einfallsreichen Arrangements des weissrussischen Cellisten Sergio Drabkin ist es zu verdanken dass sich die vier klassisch ausgebildeten Cellisten zu einem Ensemble zusammengefunden haben, das sich auf ganz neues musikalisches Terrain begeben hat. Das Cello kann die Stimme eines Saxophons imitieren oder es klingt wie ein Bandoneon, und doch verschmelzen die einzelnen Instrumente zu einem neuen und unvergleichlichen Gesamtklang.
   Der Name des genialen italienischen Architekts Bartholomeo Rastrelli, der im 18. Jahrhundert die neue Hauptstadt Russlands erbauen sollte, steht Pate für das Rastrelli Cello Quartett, das sich seiner Heimatstadt St.Petersburg sehr verbunden fühlt. Sowohl der Leiter des Rastrelli Quartetts, Kira Kraftzoff, als auch zwei seiner Kollegen, Kirill Timofeev und Mischa Degtjareff stammen von dort.
   Das Rastrelli Cello Quartett hat vier CD’s eingespielt, die sehr unterschiedliche Musikrichtungen präsentieren und einen ausführlichen Überblick über das Repertoire des Quartetts geben.




Emil Rovner
   Emil Rovner
Emil Rovner, Violoncello und Gesang
*1975 in Gorki, Russland

Emil Rovner ist zurzeit wahrscheinlich der einzige Künstler, der parallel zur seiner internationalen Konzerttätigkeit als Cellist auch eine erfolgreiche Laufbahn als Sänger verfolgt. Er konzertiert nicht nur als Cellosolist und Kammermusiker bzw. als Opern- und Konzertsänger sondern auch mit Programmen, in denen er gleichzeitig als Cellist und Sänger zu hören ist, und die von Publikum und Presse begeistert aufgenommen werden.
   Bereits im Alter von zehn Jahren debütierte Emil Rovner als Solist mit dem Sinfonieorchester Gorki. Er studierte Violoncello bei Anatoly Lukianenko, Ivan Monighetti und bei Boris Pergamenschikow an den Musikhochschulen von Madrid, Basel und Berlin sowie Gesang bei Ulrich Messthaler an der Schola Cantorum Basiliensis und Dirigieren bei Margarita Samorukova. Er erhielt wichtige künstlerische Impulse von Mstilav Rostropovitch, gewann unter anderem den 1. Preis und den Gewandhauspreis beim 11. Internationalen J.S.-Bach-Wettbewerb in Leipzig und tritt seitdem regelmässig auf grossen internationalen Bühnen und mit renommierten Orchestern auf.
   Enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Emil Rovner mit bedeutenden lebenden Komponistinnen und Komponisten wie Elena Firsova, Heinz Holliger, Per Nørgård, Evgeny Shcherbakov oder Valentin Silvestrov. Er ist Mitbegründer des 2003 ins Leben gerufenen Festivals Resonanzen in St. Moritz, welches jährlich im Sommer stattfindet. Im Oktober 2007 wurde Emil Rovner als Professor an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber nach Dresden berufen. Er leitet regelmässig internationale Meisterkurse für Violoncello in der Schweiz, Italien, Portugal und Russland und ist Juror bei Internationalen Cellowettbewerben. Seine 2010 veröffentlichte CD mit Werken für Solocello von Mieczylaw Weinberg wurde im Fono Forum mit fünf Sternen ausgezeichnet.




Alexander Rudin
   Alexander Rudin
Alexander Rudin
*1960 in Moskau, Russland

Alexander Rudins aussergewöhnliche musikalische Begabung wurde schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt deutlich – folgerichtig wurde er Schüler an der berühmten Gnessin Musikschule für begabte Kinder. Hier begann er sein Cellostudium und daneben schloss er auch in Klavier ab. Bei Alexander Kitajenko erlangte er zudem am Moskauer Konservatorium ein Diplom im Fach Dirigieren. Zahlreiche Preise begleiteten den Werdegang des jungen Cellisten. Im Alter von zwölf Jahren erhielt er den «Grand Prix» des internationalen Wettbewerbes Concertino Prag, drei Jahre später den ersten Preis des Internationalen Bach-Wettbewerbes in Leipzig. 1979 ging er als 2. Preisträger aus dem Gaspar- Cassadó-Wettbewerb in Florenz hervor, ebenso wie 1982 aus dem Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau, bei dem er schon 1978 als einer der jüngsten Teilnehmer mit dem 3. Preis ausgezeichnet worden war.
   Alexander Rudin unternimmt zahlreiche Tourneen in seiner russischen Heimat wie im Ausland, wo er als Solist mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra London oder den Moskauer und den Leningrader Philharmonikern auftritt. Als regelmässiger Gast ist er auch auf den grossen internationalen Festivals wie Edinburgh, Kuhmo und anderen vertreten.
   Seit 1988 steht er dem von Victor Kornachev gegründeten Kammerorchester Musica Viva als künstlerischer Direktor vor und arbeitet mit diesem Ensemble sowohl als Dirigent wie auch als Solist. Seine Funktion als Chefdirigent des Arpeggione Kammerorchesters Hohenems führt Alexander Rudin regelmässig nach Österreich. Als Jurymitglied nimmt er an den renommiertesten internationalen Wettbewerben wie dem Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau und dem Internationalen Bachwettbewerb Leipzig teil.




Astrig Siranossian
*1988 in Romans sur Isère, Frankreich

Mit drei Jahren besucht Astrig Siranossian die Ecole Nationale de Musique et de Danse in Romans. Mit elf Jahren ist sie am Konservatorium in Lyon und mit dreizehn gewinnt sie in Romans ihren ersten Preis in Barockmusik und Cello. Es folgen weitere Preise und erste Auftritte mit Orchester. 2004 wird sie ans Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon aufgenommen, wo sie 2008 mit Auszeichnung abschliesst. Seit 2010 studiert sie an der Hochschule für Musik Basel bei Ivan Monighetti weiter.




Kian Soltani
   Kian Soltani
Kian Soltani
* 1992 in Bregenz, Österreich

Seinen ersten Cellounterricht erhielt Kian Soltani im Alter von vier Jahren. Zurzeit wird er an der Hochschule für Musik Basel von Ivan Monighetti unterrichtet. Zudem studiert er Klavier am Landeskonservatorium Vorarlberg. Bei den Landes- und Bundeswettbewerben Prima la Musica wie auch bei anderen, internationalen Wettbewerben wurde er mehrfach mit ersten Preisen ausgezeichnet. Seit 2006 ist er Stipendiat der liechtensteinischen Stiftung Musik & Jugend.
   Seine Konzerttätigkeit führte ihn bereits nach Mexiko, Ungarn, Deutschland, Italien, Frankreich, Portugal, Kroatien, Lettland und den USA. Im August 2009 und 2010 nahm Kian Soltani am internationalen Festival des iPalpiti-Orchestra of International Laureates in Los Angeles teil und spielte im grossen Abschlusskonzert in der Walt Disney Concert Hall. Im September 2011 wird er als Solist mit dem Slowakisch-Österreichischen Orchester im Wiener Musikverein auftreten.




Sayaka Selina
   Sayaka Selina
Sayaka Selina
*1991 in Zürich, Schweiz

Sayaka Selina wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Unterricht am Konservatorium in Zürich. 2006 trat sie in die Klasse von Thomas Demenga an der Hochschule für Musik Basel ein und studiert bei ihm seit 2008. Sayaka Selina ist mehrfache Preisträgerin: So erhielt sie am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb 2004 einen 1. Preis in der Kategorie Cello Solo und 2006 den 1. Preis sowie den Sonderpreis der SUISA-Stiftung in der Kategorie Duo/Kammermusik. Zudem wurde sie 2009 Studienpreisträgerin des Migros-Kulturprozents. Sie trat solistisch mit verschiedenen Orchestern auf, darunter mit dem Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Muhai Tang.




Symphonisches Blasorchester
Schweizer Armeespiel


Das Symphonische Blasorchester des Schweizer Armeespiels gehört international zu den gefragtesten Blasorchestern. Spitzenmusiker der Schweiz leisten in dieser Eliteformation ihren Militärdienst. Bedingt durch das Milizsystem der Schweizer Armee erarbeiten die Musikerinnen und Musiker in kurzen Probesessionen ein anspruchsvolles Programm. Die meisterhafte Ton- und Interpretationskultur des Orchesters wird international anerkannt.
   Die rund siebzig Musikerinnen und Musiker widmen ihr Können klassischen und zeitgenössischen Blasorchesterkompositionen und Transkriptionen auf höchstem Niveau. Das Orchester tritt in Galakonzerten im In- und Ausland und zudem vor allem an internationalen Kongressen und Seminaren auf, wo es auch von renommierten Gastdirigenten geleitet wird. Zudem können Kammermusikformationen aus dem Orchester herausgelöst werden, welche eigenständige Auftritte bestreiten.




Kirill Timofeev
*1978 in St. Petersburg, Russland

Das Mitglied des Rastrelli Quartetts wurde 1985 in die Klasse von Elena Dernova an der Spezialschule für Musik aufgenommen. 1996 nahm er sein Studium bei Anatoli Nikitin, seinem Assistenten Kira Kraftzoff sowie Natalia Arzumanova auf, welches er 2001 abschloss. Schon während dieser Zeit war er Mitglied der St. Petersburger Philharmoniker und der St. Petersburger Solisten.
   Von 2003 bis 2005 studierte er in der Solistenklasse von Peter Buck an der Stuttgarter Hochschule für Musik weiter und schloss mit Auszeichnung ab. Als Solist konzertierte er mit verschiedenen Orchestern in Russland, darunter mit dem Orchester des Mariinski- Theaters St. Petersburg. Kirill Timofeev ist Mitglied des Streichtrios Audite und des Klaviertrios der Philharmonischen Gesellschaft St. Petersburg. Seit 2009 ist er Stimmführer der Cellogruppe der Philharmonie Merck (Darmstadt).




Deborah Tolksdorf
   Deborah Tolksdorf
Deborah Tolksdorf
*1985 in Kampen, Niederlande

Nach ihrem ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren in der Musikschule Kampen setzte Deborah Tolksdorf ihr Cellospiel am Konservatorium in Lahti, Finnland, fort. Ab 2002 war sie Jungstudentin an der Musikhochschule Zürich und begann 2004 ihr Studium bei Thomas Demenga in Basel. Mit dem Nauru Streichquartett erhielt die Cellistin 2007 den Jugendförderpreis der Sperber Stiftung und ist Gründungsmitglied des Hirzen Pavillon Ensembles in Riehen. Als Orchestermusikerin spielt sie momentan im Gustav Mahler Jugendorchester.




Viva Cello-Orchester

Das Viva Cello-Orchester hat mit einer Idee von Ivan Monighetti begonnen. Er wollte nämlich eine eigene Cellowelt bauen, ein Universum, in dem Cellistinnen und Cellisten aller Arten ihren Platz finden sollten: Junge, Alte, Frauen, Männer, Anfänger, bestandene Amateure, Studierende und Stars – alle sollten sie in der grossen Sippschaft der Cellospielenden vereint sein! Daraus entstand ein Kompositionsauftrag an Alexander Knaifel. Diesem jedoch genügten die vorgesehenen neununddreissig Celli nicht, sondern er fügte dem Orchester noch zehn Schlagzeuge hinzu. Denn es sollte ein festliches Werk werden, bei dem die Osterglocken läuten, aber auch sonst allerlei Schlagwerk-Klangmagie erklingt.
   Das Orchester setzt sich vorwiegend aus Musikerinnen und Musikern zusammen, die in der Region Basel wohnen, auch wenn sie so internationaler Herkunft sind wie es in der Cellowelt halt nun mal der Brauch ist. Von Vierzehn- bis über Sechzigjährige werden miteinander spielen, die einen mitten im Studium, andere bereiten sich darauf vor, wieder andere stehen schon längst auf den Podien dieser Welt oder sie spielen seit Jahren in ihrem häuslichen Kreis. Sie alle verbindet die Freude am Cellospiel, die sich in diesem einmaligen Ensemble auf besondere Weise manifestiert.




Philipp Wagner
   Philipp Wagner
Philipp Wagner, Dirigent
*1965 in Reigoldswil, Schweiz

Philipp Wagner machte 1989 seinen Abschluss als Blasorchesterdirigent an der Hochschule für Musik Basel bei Felix Hauswirth und schloss 1990 das Studium mit Lehrdiplom für Trompete als Schüler von Roger Delmotte am Konservatorium Lausanne ab. Philipp Wagner ist seit 1995 als Berufsmusikinstruktor bei der Schweizer Armee tätig. Als Chef Ausbildung im Range eines Majors ist er im Kompetenzzentrum Militärmusik für die Ausbildung in den Rekruten- und Kaderschulen sowie in den Militärorchestern zuständig. Philipp Wagner dirigiert zudem die Stadtmusik Basel und deren Big Band.




Seth Woods
*1984 in Houston, USA

Von The New Music Connoisseur als «der junge Eugene Moye oder Yo Yo Ma» bezeichnet, besitzt Seth Woods bereits einen guten Ruf als wandlungsfähiger Musiker, der in verschiedenen Stilen zugange ist. Ausgehend von einer klassischen Ausbildung, bewegt er sich vom Barock bis zur Avantgarde. Er spielte sowohl mit dem New York City Ballet wie auf der Kanadatournee einer Rockband. Nach seiner Ausbildung bei Daniel Morganstern und Frederick Zlotkin in New York, studiert er zur Zeit bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik Basel.




Irena Zeitz
   Irena Zeitz


Irena Zeitz, Orgel
*1965 in L’viv (Lemberg), Ukraine

Seit über zwanzig Jahren lebt Irena Zeitz in der Schweiz. Sie arbeitet als Hauptorganistin in Therwil und Biel-Benken. Daneben ist sie als Pädagogin und Chordirigentin tätig. Irena Zeitz entstammt einer Musikerfamilie. Ihre Ausbildung erhielt sie zuerst als Pianistin am Konservatorium L’viv, welches sie mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. Gleichzeitig fing sie mit dem Orgelstudium an. Im Jahre 1989 war sie Preisträgerin beim internationalen Orgelwettbewerb in Kiew. Ab 1991 setzte Irena Zeitz ihre Studien an der Hochschule für Musik Basel in der Konzertklasse von Guy Bovet fort und schloss 1994 mit Auszeichnung ab. 1996 erwarb sie zudem das Dirigenten-Diplom an der Akademie für Kirchenmusik in Luzern.
   Irena Zeitz tritt regelmässig als Konzertorganistin in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, osteuropäischen Ländern und in den USA auf. Sie setzt sich erfolgreich für die Orgelrenovierungen in ihrer Heimatstadt L'viv ein, wo sie 2006 das internationale Orgelfestival Diapason gründete, das sie bis heute leitet.


© Viva Cello 2011, Impressum

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